Pressespiegel

Markenarten

Zum Schutz einer Marke stehen zahlreiche Markenarten zur Verfügung. Die am häufigsten geschützten Markenformen sind die Wortmarke und die Wort-Bild-Marke.

Markenarten

Diese Markenformen sind schützbar:

Geruchsmarken oder Geschmacksmarken sind mangels eindeutiger Darstellbarkeit im Markenregister bislang nicht schützbar.

Abgrenzung der Markenarten

Grundsätzlich ist das Verhältnis zwischen den einzelnen Markenarten fließend. Für die meisten markenrechtlichen Fragenstellungen ist nicht die gewählte Markenart, sondern nur die Art der Wahrnehmung der Marke relevant.

So ist ein hochgradig unterscheidungskräftiges Logo eines Schokoladeherstellers, welches mit dem – in diesem Zusammenhang – nicht im geringsten unterscheidungskräftigen Wort „Schokolade“ versehen ist, rein formal eine Wort-Bild-Marke. Schutz erlangt daher nur der Bildteil. In diesem Fall wäre es daher sinnvoller, nur das Logo als Bildmarke zu schützen.

Die Registrierung einer reinen Farbmarke ist mit hohen Hürden versehen. Wer Schokolade in einfärbiger Verpackung vertreibt, kann die Farbe nur dann als Marke registrieren, wenn er so bekannt ist wie Milka. Startups haben daher keine Chance auf Erteilung einer Farbmarke. Farbige Elemente mit Konturen stehen als Bildmarke hingegen jedem offen.

Positionsmarken sind (aufgrund der grafischen Darstellung) immer auch Bildmarken. Umgekehrt kann eine Bildmarke auch Positionsmarke sein.

Auswahl der idealen Markenart

Die Auswahl der idealen Markenform ist ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen der Rechtsberatung vor einer Markenanmeldung. Dabei sind Aspekte wie die vorgesehene Nutzung, die Marketingstrategie und nicht zuletzt das zur Verfügung stehende Budget wichtige Entscheidungskriterien.

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